Elterntaxis - es geht auch ohne sie

Dem Aufruf unserer Schule "Es geht auch ohne Elterntaxi" folgen erfreulicherweise von Anfang an auch schon viele Erstklässler.

Ihre Eltern hatten nach dem ersten Elternabend in der Pausenhalle mittels eines Fähnchens auf einer Karte sämtlicher Marktrodacher Wohngebiete die Lage ihres Hauses in der entsprechenden Straße markiert. In der zweiten Schulwoche machten sich die Kinder und Lehrkräfte auf den Weg, um die fünf unterschiedlich markierten "Walking-Bus"-Linien abzulaufen und auf Gefahrenstellen hinzuweisen.

   

Mit den Buskindern wurde das Verhalten vor dem Schulbus (Tasche runter, Aufstellen hintereinander, keiner drängelt, geordnetes Einsteigen hintereinander) trainiert, auf die Gefahren des toten Winkels hingewiesen und die einzelnen Ortsteile angefahren. Hier wurde das geordnete Aussteigen geübt und besprochen, wie sich die Kinder morgens an der Haltestelle verhalten müssen. Dabei ging es auch um die allerwichtigsten Regeln: Niemals vor oder hinter dem haltenden Schulbus über die Straße laufen, mindestens einen Meter Abstand zum heranfahrenden Bus halten sowie „Anschnallen ist Pflicht“! Zudem wurde eindringlich darauf hingewiesen, keine Gegenstände im Bus herumzuwerfen.

Ziel der Schule ist es, möglichst viele Kinder zu motivieren, zu Fuß oder mit dem Rad/Roller zur Schule zu kommen, um dadurch die Anzahl der täglichen Elterntaxis weiter zu reduzieren. Viele berufstätige Eltern nutzen dabei auch die Gelegenheit, ihr Kind an bestimmten Plätzen etwas weiter weg von der Schule (REWE, Apotheke) bereits aussteigen zu lassen. Und unsere Buskinder? Sie laufen fast immer zu ihrer Bushaltestelle.

 

Evaluation: Umfragen und Darstellungen in Säulendiagrammen in der Pausenhalle stellen regelmäßig die Ergebnisse anschaulich dar. 

 

 

 

 

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